Posterdruck hinter Acryl

Mit der Zeit gelingen mir ja immer mehr Fotos und das ein oder andere würde man sich auch gerne an die Wand hängen. Mit meinem ersten Fotobuch bin ich ja schon einen großen Schritt nach vorne gegangen aber es geht noch besser.

Bei neunzehn72 hat der Autor ein Foto von sich als Poster hinter Acryl drucken lassen. Das Ergebnis lässt sich echt sehen. Zu meinem Glück verlost er 3 solcher Acryl Drucks für ein eigenes Foto. Die Bedienung ist relativ einfach. Man muss nur das Foto online Stellen das man selber gerne drucken lassen möchtet und schon ist man dabei. Also hier ist mein Bild:

8. Woche – Eine grüne Woche

Die erste wirklich grüne Woche haben wir hinter uns. Aber es ist noch lange nicht vorbei!

Montag – Eine neue Woche voller spannender Dinge steht an – Die Aufregung kann die Rekruten gar nicht auf den Stühlen halten. … OK vielleicht (etwas) völlig übertrieben. Der Montag ging so weiter wie der Freitag aufgehört hat. Wir lernen das ABC. Der theoretische Unterricht ging weiter und wo die Theorie ist, ist die Praxis nicht weit. Wir durften unsere ABC Schutzausrüstung endlich mal anziehen und zwar so wie es der Dienstherr von uns will. D.h. wir haben 7 Sek. Zeit um den Helm abzuziehen und die ABC-Schutzmaske aufzuziehen. Danach kommt dann der Poncho usw. Nachdem wir dann auch darin geübt sind haben wir unseren Overgament ausgepackt und natürlich auch anprobiert. Somit war der Montag dann auch schon vorbei und wir freuten uns auf Dienstag.

Dienstag bis Donnerstag – Der Morgen war noch relativ entspannt und nichts außergewöhnliches hätte man feststellen können. Denn der Spaß begann erst gegen 8 Uhr. Wir schnappten unsere Rucksäcke und Waffen und „das Große Krabbeln“ konnte beginnen. WIr liefen zum Standortübungsplatz um dort 3 Tage und 2 Nächte zu verbringen. Im Grunde lief dieses erste Biwak noch sehr human ab. Wir hatten Zeit unsere Zelte aufzubauen uns suchten erstmal Brennholz für die paar Tage. Desweiteren haben wir unsere Stellungen ausgebaut in denen wir liegen werden und den Feind bekämpfen können. Wenn man schon eine Stellung hat dann macht es ja auch Sinn ein bisschen sich im Schießen zu üben. Damit meine ich jetzt aber nicht mit ExMun (Exerziermunition = scharfe Patronen) sondern mit ManMun (Manöver Munition = Patronen die nur „Peng“ machen). Wir haben mehr geübt wie man im Gefecht bei Tag und Nacht schießt. Z.B. wie man einen Feuerüberfall richtig macht. Ein idealter Feuerüberfall sieht nämlich so aus, dass alle zum gleichen Zeitpunkt schießen und es sich wie ein Schuss anhört. So kann der Feind nicht genau sagen wie viele wir sind.

EIn Highlight während dieser Tage war eine kleine Vorstellung der Ausbilder. Uns wurde gezeigt wievielt man nachts hört und wie man sich richtig nachts verhallt damit man nicht so schnell entdeckt wird. Dazu sind wir nachts auf ein Lichtung gegangen und hatten zwei Wälder vor uns. Im rechten waren Ausbilder die es falsch machten und im Linken waren Ausbilder die es richtig machten. Der Unterschied war enorm. Das war schon richtig lustig.

Ein weiteres Highlight (wahrscheinlich bin ich der einzige der das so sieht) war eine kleine Überraschung. Am Mittwoch Vormittag gab es einen Feldgottesdienst. Das war für mich persönlich sehr entspannend mit Gott so bewusst in Kontakt zu treten und ihm die Ehre geben. Die Meisten versuchten diese Zeit als Schlafenszeit zu nutzten, dabei da hatten die Ausbilder was dagegen 😉 Der evangelische Bundeswehrpfarrer unserer Kaserne kam und hielt die Predigt. Sogar ein Birken-Kreuz wurde aufgestellt.

Donnerstags stand nicht mehr viel auf dem Plan. WIr hatten Zeit alles zusammenzupacken und nach dem Mittag sind wir dann wieder zurück marschiert.

Freitag – Am Freitag stand eigentlich ein 10km Marsch auf dem Plan. Dies wurde aber kurzfristig geändert. Dafür hatten wir gute 3 Stunden Zeit unsere komplette Ausrüstung zu säubern, alles ordentlich in den Schrank zu räumen und die Stuben und Reviere zu putzten. Das hat soweit auch alles geklappt nur einer hatte weder Ausrüstung geputzt noch Rucksack ausgeräumt. Warum weiß man nicht so genau auf jeden Fall musste er etwas länger bleiben.

Somit ist eine weitere Woche der AGA vorbei und wir nähern uns dem Ziel der Beförderung. Die nächsten zwei Wochen werden wir noch mal ins grüne Wandern aber dann wird es nicht mehr so lustig wie diese Woche, wurde uns gesagt. Aber mehr dazu nächste Woche.

Gewinner der Fotobücher

cat_fotografie_150.pngDas Gewinnspiel ist schon lange vorbei aber ich muss dennoch bekannt geben wer jetzt überhaupt gewonnen hat. OK im Prinzip ist es einfach. …

Ich dachte ja mit dem Gewinnspiel könnte ich ein paar mehr Leser gewinnen, aber meine gute Idee ist wohl nicht zu gut in die Welt gekommen. Ich habe viele Fotoblog Betreiber angeschrieben ob sie mir nicht helfen wollen, aber keiner hat sich bereit erklärt ein wenig davon zu berichten. Schade! Muss ich echt so sagen. Ich dachte die Blogosphäre wäre viel offener. Aber ich will jetzt nicht den Miesepeter spielen. Heute geht es ja um etwas anderes.

Ich habe ja 5 Fotobücher zu verschenken gehabt und im Prinzip hatte jeder die selben Chancen. Aber da nur zwei Leute mitgemacht haben hat sich das Auslosen auch erledigt. Ich will also den beiden Gewinnern noch mal herzlich gratulieren:

Carolin v. d. G.

Pantao

Ich will mich auf jeden Fall noch mal bei Photobox.de bedanken für die Fotobücher. Sicherlich ist es nicht das letzte Gewinnspiel von mir. Aber ich denke erstmal suche ich mir mehr Stamm leser 😉 Wenn mein Blog etwas bekannter geworden ist kommt sicherlich ein neuer Versuch.

7. Woche – SanAusbildung

Endlich mal was ich auch im zivilen Leben gebrauchen kann. Die SanAusbildung war echt interessant und lohnenswert.

Montag + Dienstag – Hier zu gibt es nicht viel zu sagen. Zwo volle Tage reine Theorie. Es war ein hartes Stück Arbeit wach zu bleiben, aber die Beispielbilder mit viel Blut und Organen haben einen schon wach gehalten 😉 Wir haben im Prinzip alles theoretisch durch genommen was man im Einsatzt so vorfinden kann. Von Explosionsverletzungen bis hin zu Amputationen und Schocks. … Im Zivilen werde ich wohl seltener als Ersthelfer bei einer Explosion dabei sein, aber dafür gab es genug andere Sachen die außerhalb der Kaserne nützlich sind.

Mittwoch + Donnerstag – Die praktische Ausbildung beginnt. D.h. was wir die Tage davor gelernt haben sollten wir jetzt verinnerlichen. Mittwochs war es noch mehr auf die medizinischen Punkte ausgelegt. D.h. wir haben die Helm Abnahme vom Motorradfahrern geübt, die HLW (Herz-Lungen-Wiederbelebung) und Verbände und Abbinden gelernt. Donnerstags wurde es mehr Einsatztspezifisch. Wir bekamen an sechs Stationen verschiedene Lagen und mussten unter bestimmen Bedigungen helfen. Wir mussten z.B. bei einem Verkehrsunfall im Kosovo helfen. Dabei muss man dann natürlich immer mit Feindkontakt rechnen aber gleichzeitig den Verletzten helfen. Dann mussten wir aus einem Waldstück schwer verletzte Kameraden bergen. Eine Station war besonders lustig: Ein Raum voller Rauch und Qualm wurde uns gegeben und wir mussten Menschen bergen und versorgen bis der SanTrupp kommt. Das hört sich alles sehr lustig an, war aber echt anstrengend. Wir mussten fast durchgehen den vollen Rucksack, die Koppel und den Helm tragen. Mit den Gepäck sieht das alles nämlich ganz anders aus.

Freitag – Der Freitag war mal wieder so ein chiller Tag. Wir sind morgen so 10 km gejoggt und bekammen dannach noch einen Overgament (ABC-Schutzanzug). Fragt mich jetzt nicht warum wir sowas kriegen?? Aber sobald ich es weiß bekommt ihr es mit. So war der Vormittag auch rum und wir konnten alle pünktlich ins Wochenende 🙂

6. Woche – Schieß-Biwak

Unsere ersten Tage im Feld mit Übernachtung sind vorbei!

Montag – Das Thema am Wochenanfang war „Wachausbildung“. Jeder der die AGA besteht wird für den Wachdienst eingeteilt. Damit wir dafür vorbereitet sind hatten wir den ganzen Tag nur ein Thema. Vormittags wurde es theoretisch und nachmittags praktisch durch genommen. Das Thema wurde in 4 Bereiche eingeteilt: 1) Streife 2) Flaggenparade 3) Personenkontrolle und Durchsuchen von Personen 4) Fahrzeugkontrolle.

Dienstag bis Donnerstag – 04:00 Uhr morgens: der Zug muss aufstehen. Was für eine menschenunwürdige Zeit. Aber da muss man wohl jetzt durch. Wir sind mit dem Bus 1:30 h gefahren um zu einer Standortschießanlage zugelangen. Drei Tage werden wir nur eins tun: Schießen – Schalfen – Schießen – Schlafen – Schießen – Heimfahrt. Also im Großen und Ganzen waren die Tage überschaubar. Wir haben mit unseren drei Waffen scharf geschoßen und mussten sämtliche Übungen bestehen und hatten sogar die Change die Wertungsübungen zu schießen. (Wenn man die gut besteht hat man die Chance auf die Auszeichnung einer Schützenschnur). Mit der P8 zu schießen war noch realtiv einfach da ist auch jeder schnell durch gekommen. Schwere war es mit dem G36, wobei das am meisten Spaß gemacht hat finde ich. Das MG3 ist wohl die schlimmste von allen drei. Es gab eine Übung die haben viele nicht bestanden auf anhieb und die musste man dann solange wiederholen bis man bestanden hatte. Das war aber nicht das Problem – das Problem war das es zu dem Zeitpunkt so stark geregnet hatte das wir gar nichts richtig sehen konnten. Meine Brille ist die ganze Zeit beschlangen beim Zielen und wie soll man so ein ordentliches Ergebnis liefern? Naja kann man jetzt auch nichts mehr dran ändern. Es war auf jeden Fall lustig.

Lustig war auch das Schlafen wir haben ja das erste mal unter freien Himmel geschlafen. Das ist jetzt nicht wirklich außergewöhnlich, aber lustig war wie sich manche angestellt haben. Z.B. durften wir keine Taschenlampen o.Ä. benutzen und mussten alles im Dunkeln herrichten was wir zum schlafen benötigten. Habt ihr schon mal ein Zelt eingeräumt im totalem Dunkeln?? Was mich am meisten genervt hat ist das die Zelte viel zu klein sind. Ich bin ja schon ein recht langer Typ und passe gerade so in das Zelt und jetzt soll noch der große Rucksack, die Koppel mit allem Gerödel und die Waffe ins Zelt? Also ich sage euch es hat alles rein gepasst aber bequem ist was anderes 😉

Freitag – Am letzten Tag haben wir nicht mehr viel gemacht außer Waffen gereinigt. Zwischen 3 und 4 Stunden haben wir Waffen gereinigt. Viele haben sich aufgeregt, vorallem weil die Ausbilder sagten solange die Waffen nicht sauber sind kommt keiner Heim. Ich fand es irgendwie lustig. Keine Ahnung warum mich sowas nicht aufregt, aber ich war wohl einer der gelassensten. Frei nach dem Motto: „Fresse Halten und weiter putzen!“ So gegen halb eins wurde es dann hecktisch. Wir sollten alle die Waffen so schnell wie es geht zusammensetzen und dann im Lauftempo zur Waffenkammer bringen … und natürlich im Lauftempo zurück zur Unterkunft. Dannach wurden wir dann ins Wochenende entlassen. Warum die Ausbilder plötzlich so Stress gemacht haben weiß keiner – wahrscheinlich wollten die auch endlich ins Wochenende ^^