„Christ sein 2011“
Denis lädt dich ein, eine Woche den christlichen Lebensstil auszuprobieren und gibt dir dazu täglich die Lifestyle-Tipps aus Römer 12, Vers 9-21.
Vielleicht verändert dieser Lifestyle dein Leben, wer weiß?
Christ – Informatik – Podcaster
Denis lädt dich ein, eine Woche den christlichen Lebensstil auszuprobieren und gibt dir dazu täglich die Lifestyle-Tipps aus Römer 12, Vers 9-21.
Gestern habe ich mir wieder ein neues Musik Album gekauft. „In Farbe“ von Revolverheld wollte ich schön länger haben, aber ich habe inzwischen die Angewohnheit Artikel nicht sofort zu kaufen sonder auf die Wunschliste zu setzen und ein war Tage/Wochen darüber zu schlafen. Vielleicht brauche ich es ja nicht.
Auf jeden Fall habe ich es mir gegönnt und mir ist mal aufgefallen wie billig die Musik inzwischen ist. Ich habe das ganze Album für € 4,89 gekauft. Bei diesen Preisen verstehe ich die Leute nicht die noch illegal Musik runterladen. Ich bin der Meinung dass das Argument „Ich haben kein Geld“ bei € 4,89 kein Grund mehr ist. Dann raucht man halt eine Packung oder Trinkt einen Cocktail weniger.
Zudem denke ich als Christ, illegal runterladen ist ja auch eine Art zu klauen. Die Künstler habe dafür gearbeitet also bezahlen ich sie dafür.
Wie sieht ihr das? Klaut ihr noch oder bezahlt ihr schon? 😉
Bei Light Stalking gibt es erin schönes Set aus 27 Bildern aus Marokko.
„Früher war alles besser!“ – Diesen Spruch kennt man und hört ihn überall. Aber stimmt das wirklich? Es gibt viele ältere Mitbürger die einer ordentliche Erziehung genossen haben und so was prägt einen ja doch sehr stark. Aber manchmal ist es auch richtig nervend wenn genau diese Menschen ihren Willen durchbringen wollen bzw. sich über Dinge aufregen die aus unserer jungen Sicht nicht ganz verständlich sind, da sich die Dinge einfach geändert haben.
Ich denke dabei an ein älteres Ehepaar aus unserer Gemeinde, die die Kleiderordnung sonntags angesprochen haben. Es ist ja bekannt, dass früher der Gottesdienst anders war als heute und so ist es ja auch keine Überraschung dass auch die Kleiderordnung sich verändert hat. Jeder hatte damals eine Sonntagsanzug bzw. ein Sonntagskleid und das durfte nur an jenem Tag getragen werden. Heutzutage findet man immer weniger Mensch die im Anzug den Gottesdienst genießen. Die Jeans Mode hat die Welt verändert und dies auch bezüglich der Sonntagskleidung.
Das Ehe paar hat sich also gefragt warum denn keiner mehr diese alte Kleiderordnung einhalten will. Bzw. sie wollten es wieder haben denn es zeigt ja schon eine gewisse Grundhaltung. Das ist richtig, aber ich finde dennoch das es nicht schlimm ist wenn man sonntags in Jeans und T-Shirt den Prediger zuhört.
Ich habe mir mal so ein paar Gedanken gemacht und habe mich gefragt warum sollten man sich für den Godi schick machen? Wen nützt das und wie? Man trägt ja meistens einen Anzug bzw. schicke Kleidung wenn man einer bestimmten Person gefallen will bzw. zeigen will das man ein gewisses Niveau hat. Beim Bewerbungsgespräch mach es ja Sinn, da die Personen sich nicht kennen und der Bewerber will einen guten Eindruck hinterlassen. Nehmen wir mal an jemand kommt in zerrissenen Jeans und alten Chucks in eine Bank und möchte einen Ausbildungsplatz. Würden Sie ihn einstellen?? Wir Christen dagegen sagen ja, Gott kennt uns besser als wir selbst. Deshalb finde ich es etwas hirnrissig zu sagen wir „müssen“ uns von unsere Besten Seite zeigen. Wir sind doch nicht nur sonntags Christen. Zum zweiten liebt uns Gott so wie wir sind. Egal ob ich eine Jeans trage oder einen BOSS Anzug. Daher finde ich es dämlich zusagen, nur weil ich schicker bin liebt mich Gott mehr.
Versteht mich nicht falsch. Ich sage nicht dass keiner mehr einen Anzug tragen soll im Gottesdienst. Wer sich dadurch besser fühlt und es will soll es tun. Aber bitte schreibst uns nicht vor was wir zu tragen haben.
Ich weiß seit ein paar Tagen kam hier keine Nachricht mehr. Ich muss euch aber leider enttäuschen, ich bin noch am Leben. Die Grundausbildung hat mich nicht geschafft – so schnell gebe ich nicht auf 😉 Ich bin nun schon ein paar Tage in meiner neuen Kompanie, möchte aber dennoch ein Fazit der AGA ziehen.
Ihr habt, sofern ihr meinem AGA-Tagebuch gefolgt seit, schon einen guten Einblick in eine Grundausbildung der Bundeswehr mitbekommen. Zum Schluss möchte ich aber noch ein paar Wort sagen.
Die erste Frage die man mir gestellt hatte in den letzten drei Monaten war: „Ist es eigentlich wirklich so hart?“ Natürlich beantwortet jeder die Frage individuell, aber ich für meinen Teil kann sagen es war nie wirklich hart. Ich dachte vor der AGA das es wohl eine der härtesten (körperlich gesehen) Zeiten werden wird. Ich bin ja noch nie der TOP Sportler gewesen aber ich hatte eine gewisse Kondition und war auch nicht total unsportlich. Das wusste ich natürlich und deshalb bin ich auch zur Bundeswehr gegangen um meinen Schweinehund zu überwinden und etwas mehr Sport zu machen – auch wenn es sehr anstrengend wird. Zum anderen wollte ich gerne mal meine Grenzen sehen um zu gucken wie weit ich selber komme und zu was ich in der Lage bin. Man gibt nämlich in vielen Dingen einfach zu schnell auf obwohl der Körper noch lange durch gehalten hätte. Es ist viel wert wenn man seine eigenen Grenzen kann (und das in vielerlei Hinsicht).
Also wie gesagt, es war nicht sonderlich hart. Deswegen stehe ich auch etwas gespalten zu meinem Fazit. Ich bin froh das ich gut durch gekommen bin aber auf der anderen Seite wollte ich ja meine Grenzen finden, die so leider nicht gefunden habe (was natürlich ein gutes Zeichen ist, d.h. ich bin noch zu viel mehr in der Lage).
Doch zum Abschluss sage ich, ich bereue es keinesfalls beim Bund zu sein. So einen Zivi-Job (egal was es ist) kann jeder machen. Und es hat auch irgendwie Spaß gemacht – man trifft einfach viele neue Leute und auch neue Freundschaften entstehen beim Bund. Wäre da Heim geblieben, sei es als Zivi oder sogar als Ausgemusterter, hätte ich diese tollen Leute nicht kennen gelernt. Ich bin es schade dass der Grundwehrdienst ab sofort nicht mehr statt findet, denn es war schon eine tolle Erfahrung und auch wenn man heutzutage schief angeguckt wird, wenn man sagt, ich habe gedient, so war es doch auch immer die Kameradschaft die das ganze so interessant gestaltet hat.