Aus dem Leben eines Twitteres – #Twitterstöckchen

Nun liegt der Artikel schon eine Weile in meiner Pocket Liste und will gelesen werden. Heute habe ich es endlich geschafft und nutze die Zeit darauf mal zu antworten. Denn @mrsminirobot hat mir ein Stöckchen zugeworfen. Jaja ich weiß was ihr denkt: „Was Stöckchen? Das ist ja mal so was von 2007.“ Aber ihr müsst wissen die Twitterwelt ist manchmal sehr langsam ^^ Aber was wäre ich für ein Follower wenn ich dieses Stöckchen an mir vorüber gehen lassen würde. Deshalb gibt es hier mal meine Antworten zu den Fragen.

1.) Wer bist Du auf Twitter? Seit wann bist Du auf Twitter? Nutzt Du Twitter vorwiegend privat und/ oder beruflich?

Auf Twitter findet man mich unter dem Name @obstschale und ich zwitschere seit dem 28. April 2007. Diesen Kanal benutze ich privat aber unter @tewis_podcast twittere ich für unser Podcast Projet TeWiS.

 2.) Zu welchen Themen veröffentlichst Du Deine Tweets?

Da dies man privater Twitter Account ist liegt es nahe, dass ich viel über private Dinge twittere und Dinge die mich interessieren. Sprich oft gibt es Tweets zu technischen Themen aber im Grunde gibt es alles mögliche dort zu lesen.

3.) Wie viel Zeit pro Woche nimmst Du Dir für Twitter?

Im Grunde läuft die Timeline 24/7. Auf dem Mac ist Twitter immer präsent und nur einen Tastendruck weg und auf dem Handy ist es wohl die App, die ich am häufigsten checke. Also eine genaue Zeitangabe kann ich gar nicht sagen.

4.) Auf welchen weiteren Social Media-Kanälen bist Du aktiv?

Auf Facebook und Google+ bin ich zwar auch, konsumiere dort aber mehr und schreibe nicht so viel. Dafür habe ich ja Twitter 😉 Ansonsten bin ich noch auf Xing angemeldet aber dort bin ich wohl am inaktivsten.

5.) Welche Position nimmt Twitter für Deine Kommunikation in all Deinen Social Media-Kanälen ein?

Twitter ist wohl die Nummer 1 wenn es um meine Kommunikation im Sozialen Netz geht. FB wird zwar auch oft gechattet aber wie auch bei Tanja bin ich dort nicht zu jeder Zeit ansprechbar und oft schalte ich den FB Chat bewusst aus. Auf Twitter kann man mich hingegen fast zu jeder Zeit erreichen.

6.) Organisierst Du Tweetups bzw. nimmst Du daran teil?

Ich war einmal bei #Twarlsruhe und das hat mir schon gut gefallen. Darauf hin wollten @jalouxx und ich mal ein #Twuttgart organisieren. Aber bis heute ist nichts daraus geworden. Vielleicht kommt das noch.

7.) Wofür verwendest Du Twitter vorwiegend?

Zum einen um mit ein paar Kommilitonen in Kontakt zu bleiben zum andere aber auch um News schnell zu erfahren. Ich folge verschiedenen TechBlogs auf Twitter, Nachrichtensendern (z.B. @tagesschau) und auch vielen Apps um Updates darüber zu bekommen.

 8.) Welche Gesamtnote von 1 – 6 würdest Du Twitter geben und wieso?

Ich teile das mal in eine Verhaltensnote und in eine Tech-Note. Die Tech-Note ist eine gute 2. Da der Dienst super ist und genau das Ziel erfüllt wofür er gebaut wurde. Aber in der Verhaltensnote bekommt Twitter eine 5. Denn ich finde es total besch***** wie Twitter sich gegen die Entwickler-Community stellt. Mir gefällt es nicht wie sich Twitter entwickelt und vor Allem wie Twitter das umsetzt. D.h. im Schnitt kommen wir auf eine 3.5.

9.) Welche Tools nutzt Du mit welcher Hardware für Deine Aktivitäten auf Twitter?

Auf dem Mac habe ich lange YoruFukurou (@YoruFukurou) benutzt. Aber seit ein paar Tagen habe ich wieder auf die Hauseigene Twitter App im Einsatz. Auf Androidbasis habe seit neustem Falcon Pro installier. Geniale App, wirklich die beste und schönste Twitter App.

 

Mein Tribut ist hiermit geleistet und ich werfe das Stöckchen richtung @KaiMicha und @NerdZoneBlog ohne eine Ahnung zu haben, die überhaupt einen Blog haben und/oder das Stöckchen überhaupt annehmen ^^

Open new Chrome window using Alfred

To browse the web I usually use Chrome and so I often have several open windows with a lot of tabs open at the same time. I use different windows to sort my tabs in some kind of way to don’t lose track where my tabs are.

Therefore I need to open new chrome windows very often but I hate it to go to the Chrome icon right click > New Window. Isn’t is easier just to use Alfred? Yes there is a easy way to do that.

Go to your Alfred setting and to the workflow tab and create a new workflow using the little plus icon which is located at the lower left corner. Choose Templates > Essentials > Keyword to AppleScript.

Choose the right type of workflow

Now click in your new workflow the keyword button and you see the preferences for that. I chose newchrome as keyword but you can pick any keyword that fits best for you. But make sure to select „No Argument“. Give it a nice title and subtext if you want and save it.

 

settings for this workflow

Up to now nothing would happen if you call this workflow. Click now an the AppleScript button and enter the following code and save it.
on alfred_script(q)
tell application "/Applications/Google Chrome.app"
make new window
activate
end tell
end alfred_script

Now you’re ready to go. Type newchrome and a new chrome window will open. As to make it a little bit prettier I also use the chrome icon. For that go to your Applications folder right click the chrome app > Show Package Contents. The icon is located in Contents > Resources > app.icns. You can drag and drop it into the appropriated icon placeholder field (see second screenshot).

How to see the package content of an app

Abroad in Down Under

 

Kangaroo sign at the Great Ocean Road

Immer diese Ausreden, man könne jetzt nicht bloggen oder man hat keine Lust. Und plötzlich sind schon Monate ins Land gezogen ohne ein Wort hier zu schreiben. Wie dem auch sei. Ab heute wird wieder etwas mehr geschrieben. Denn es gibt viel zu berichten.

2 Monate und 26 Tage sind bereits vergangen als ich mich nach Australien aufgemacht habe. Aber was mache ich denn in Down Under? Ganz einfach: Studieren. Ich verbringe man 4. Semester im Ausland an der RMIT University (Royal Melbourne Institut of Technology)  in Melbourne.

Meine Wenigkeit an einem Strand an der Great Ocean Road

Aber mal nach der Reihe wie kam es dazu? Mir war schon vor dem Studium klar, dass ich unbedingt ein Auslandssemester machen möchte. Ich habe damals während meines Austauschjahrs in Kentucky, USA so gute Erfahrungen gemacht, dass mir klar war ich möchte das wieder machen. Im dualen Studiums ist das aber i.d.R. nur im 4 Semester möglich. Das ist ja kein Problem, was aber schwierig war, war einen guten Platz zu finden. Im Grunde wollte ich davon schon nach Australien, aber zu dem Zeitpunkt waren die Studiengebühren hier noch zu hoch und somit war das Semester übermäßig teuer. Die zweite Alternative, Kairo, war leider auch nicht möglich, da mein Arbeitgeber es nicht erlaubt hat aufgrund der politischen Situation. Somit blieb als einzige Uni noch Stafford in England übrig. Das war OK. Besser als gar nichts, aber ich hatte mir was besseres gewünscht.

Tassmanien von seiner schönsten Seite

Im Herbst letzten Jahres kam dann unser Prof in die Klasse und erzählte und, dass das RMIT noch ein Stipendium für die DHBW hätte. Ich dachte mir sofort, das ist meine Chance und … leider habe ich es nicht bekommen. Aber davon habe ich mich nicht aufhalten lassen und habe mich für das Abroad Program beworben. Das heißt aber, dass ich nun die Studiengebühren doch zahlen muss (dies ist aber nicht mehr so schlimm, da das RMIT die Gebühren gesenkt hat zu einem angemessenen Preis). Dies musste aber alles sehr schnell gehen. Ich habe in 2 Wochen alle Papiere organisieren und noch einen Englisch Test absolvieren müssen. Ich war da ganz froh, dass die netten Leute von GOstralia mir da sehr geholfen haben. Und so konnte ich ohne Probleme am 11. Feb 2013 über Seoul nach Melbourne fliegen.

 

Koala on Philipp Island

Und wie ist das Semester so in Melbourne? Das RMIT ist ja eine „normale“ Uni aber unterscheidet sich extrem von der DHBW. Ich denke jeder deutsche Student, der nicht dual studiert, würde keine großen Unterschiede feststellen. Nun wir haben hier halt keine Klassen sondern Kurse mit mehr als 30 Leuten. Man hat (und darf nur) 4 Kurse belegen und hat viele Assignments (Hausarbeiten) zu erledigen und schreibt am Ende schön seine Abschlussprüfungen. Hört sich nicht wirklich spannend an aber ich finde es angenehm. Ein schöner Kontrapunkt zum dualen Studium (und man darf in jeder Vorlesung den Laptop benutzten, wenn man will ^^ Seitenhieb gegen die DHBW ).

 

Was ich sehr willkommen heiße ist aber wie das RMIT sich um die Studenten kümmert. Es gibt einen riesen Helpdesk (bis zu 15 Leute) die dir gerne alle Fragen zum Studium beantworten. Oder du kannst auch die Angebote des Student Service in Anspruch nehmen und bekommst professionelle Beratung zu allen Theme (Finanzierung, Krankheit, Lernen, halt einfach alles …) und wenn du Schwierigkeiten in einem Fach hast bekommst du hier auch kostenlose (Nach-) Hilfe. Es ist enorm was die Uni auf sich nimmt um es den Studenten so leicht zu machen wie nur möglich. Ein andere Beispiel wäre die Bibliothek, wohl der Ort der symbolisch zum Lernen steht. Die Bib is 7 Tage die Woche geöffnete und hat i.d.R. bis 24h auf. Das ist krass!

Die Wineglass Bay ist ein paradiesischer Strand auf Tassmanien

Und was ist mit der Freizeit? Klar die kommt hier natürlich nicht zu kurz. Ich habe schon viel gesehen von Australien und rund um Victoria aber es steht noch viel auf der Liste. Zum Anfang des Semesters haben wir (meine deutschen Kommilitonen) die Great Ocean Road bereist. In Tassmanien waren wir dann während der Spring Break (schon komisch, dass das Spring Break heißt, obwohl ja Herbst hier ist 😉 ) und letztes Wochenende haben wir zu fünft ein kleines Camping Wochenende im Wilson National Park verbracht. Ich finde es absolute genial wie viel Australien zu bieten hat. Man muss nur ein paar Kilometer fahren und befindet sich plötzlich in einer komplett anderen landschaftlichen Gegend. Hier grenzen Wüsten mit Regenwäldern und Weinregionen mit Stränden. Wenn ihr noch nie in Australien wart dann empfehle ich euch auf jeden Fall mal hier her zu kommen.

So nun sind schon fast 3 Monate um und Deutschland winkt mir schon am Horizont zu. Auf der einen Seite freue ich mich wieder in die Heimat zurück zu kehren aber Melbourne und die netten Menschen hier werde ich auf jeden Fall vermissen.